In letzter Zeit ist das Interesse an CBD als Behandlung für verschiedene Gesundheitszustände deutlich gestiegen. Trotz vieler persönlicher Erfolgsberichte mangelte es jedoch an eingehenden klinischen Studien im Bereich der Psychiatrie. Daher hat eine neuere Studie den Schritt unternommen, die Auswirkungen von CBD speziell auf Angstzustände und Schlafstörungen zu untersuchen.
Kann CBD bei Angstzuständen helfen?
Die Studie zeigte, dass etwa 80 % der Teilnehmer nach einem Monat CBD-Anwendung niedrigere Angstwerte berichteten, gemessen mit der Hamilton Anxiety Rating Scale. Die Wirkung von CBD auf das Endocannabinoid-System und Serotoninrezeptoren im Körper könnte die Ursache für diesen angstlösenden Effekt sein, was Ähnlichkeiten mit der Wirkungsweise bestimmter Antidepressiva aufweist. Darüber hinaus könnte die Fähigkeit von CBD, die Bildung neuer Neuronen zu fördern, zur Verbesserung von Angstsymptomen beitragen.
Kann CBD bei Schlafproblemen helfen?
Die Forschung zeigte auch, dass 66,7 % der Teilnehmer nach einem Monat eine Verbesserung des Schlafs erlebten – gemessen mit dem anerkannten Pittsburg Sleep Quality Index. CBD kann den Schlaf potenziell verbessern, indem es Angst und Stress reduziert, die oft große Schlafstörungen verursachen. Es wird angenommen, dass die beruhigende Wirkung von CBD auf das zentrale Nervensystem dazu beitragen kann, einen entspannteren Zustand zu fördern, was das Einschlafen und einen ungestörten Schlaf erleichtert.
